Film & Diskussion: Unser Saatgut

 

Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen

Di. 11.12.2018, 18 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

USA, 94 min.

Wir laden ein zur nächsten Filmdoku mit anschließender Diskussion in Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof, der VR-Bank und „Emskirchen im Wandel“.

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt.

Mit ihrem Dokumentarfilm „Unser Saatgut“ folgen Taggart Siegel und Jon Betz diesen leidenschaftlichen Saatgutwächtern, die unser 12.000 Jahre altes Nahrungsmittelerbe schützen wollen. Ohne es zu wissen, werden sie zu wahren Helden für die gesamte Menschheit, denn sie verbinden uns wieder mit dem ursprünglichen Reichtum unserer Kultur, die ohne die Saatgutvielfalt nicht bestehen kann.

„Unser Saatgut“ ist ein Appell an uns alle: Schützt die ursprüngliche Saatgutvielfalt, sonst ist das reiche Angebot unserer Nahrung bald nur noch schöne Erinnerung! Einfallsreich und mit kreativen Bildern macht der Film seine Zuschauer zu mündigen Essern, die sich nicht mit der immer gleichen Supermarktware abspeisen lassen. Ein lebensverändernder Dokumentarfilm von Taggart Siegel und Jon Betz, so farbenfroh wie die natürliche Vielfalt unserer Saaten. Mit den weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall und Percy Schmeiser. Ausgezeichnet mit 18 Festival-Awards und nominiert für den EMMY 2018 als „Outstanding Nature Documentary“.

 Regisseur: Taggart Siegel, Jon Betz

Die kompetente Gesprächspartnerin ist Barbara Keller vom Openhouse.  Wir stellen dem allgegenwärtigen Hybridsaatgut eine Alternative gegenüber. Unser Focus liegt auf freiem, samenfesten Saatgut. Für dessen Erhaltung und Weiterverbreitung setzen wir uns ein. Um den Tausch von samenfesten Sorten und Wissen darüber zu ermöglichen, bieten wir die offene Gruppe „Saatgutarche“ für alle Interessierte an.

»Ein prachtvoller Film, mit der gleichen Hingabe gemacht, die es erfordert, die verbleibenden Saatgutsorten zu retten.«
L.A. Times

»Ein beeindruckender, schöner Film, den jeder sehen sollte!«
Filmpatin Sarah Wiener

Solidarische Landwirtschaft

Helmut Wening, SoLaWi Erlangen
Vortrag und Diskussion

Emskirchen, Mi. 5.12.2018, 19.30 Uhr
AurachTreff (Hindenburgstr. 24)

Ein Konzept der Zukunft: Wie kann heute angesichts des globalen Super-Marktes eine bäuerliche, vielfältige Landwirtschaft erhalten bleiben, die gesunde, frische Nahrungsmittel erzeugt und die Natur- und Kulturlandschaft pflegt? In der Solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zu-einander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Verbraucher*innen die vielfältigen Vorteile einer nichtindustriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.

Die Verbraucher und Verbraucherinnen …
… erhalten gute Qualität: frische, vielfältige, saisonale, und regionale Nahrungsmittel

… gewinnen Transparenz: sie wissen, wo und wie die Nahrungsmittel angebaut werden, wer sie anbaut und zu welchen Kosten dies geschieht

… fördern regionale Nachhaltigkeit: Aufbau ökonomischer Strukturen, durch die eine lebendige lokale Landwirtschaft gestärkt wird

… bekommen Zugang zu Erfahrungsräumen und Bildung: die Möglichkeit, sich Wissen über den Anbau und die Herstellung von Lebensmitteln und über die Pflege der Erde zu erwerben

Helmut Wening von der SoLaWi Erlangen berichtet über die praktischen Erfahrungen

Film & Diskussion: Welcome to Sodom

Welcome to Sodom

Di. 20.11.2018, 18 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

A, 92 min.

Wir laden ein zur nächsten Filmdoku mit anschließender Diskussion in Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof, der VR-Bank und „Emskirchen im Wandel“.

Der Dokumentarfilm „Welcome to Sodom“ lässt die Zuschauer hinter die Kulissen von Europas größter Müllhalde mitten in Afrika blicken und portraitiert die Verlierer der digitalen Revolution. Dabei stehen nicht die Mechanismen des illegalen Elektroschrotthandels im Vordergrund, sondern die Lebensumstände und Schicksale von Menschen, die am untersten Ende der globalen Wertschöpfungskette stehen. Die Müllhalde von Agbogbloshie wird höchstwahrscheinlich auch letzte Destination für die Tablets, Smartphones und Computer sein, die wir morgen kaufen!

Regisseur: Florian Weigensamer, Christian Krönes
Der kompetente Gesprächspartner ist diesmal Jochen Zellner vom Sachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt NEA.

Film & Diskussion: Das Neue Dorf

Prof. Dr. Ralf Otterpohl

Emskirchen, Di. 13.11.2018, 19.30 Uhr
AurachTreff (Hindenburgstr. 24)

Wie kann der ländliche Raum einen „Not-wendigen“ Neustart erleben? Mit den neuen Gärtnerdörfern oder dem Neuen Dorf zeigen wir neue und alte Wege einer fürsorglichen Landpflege mit breiter Artenvielfalt und hoher Produktivität hochwertigster Lebensmittel.
Viele gute Ansätze sind schon gemacht. Fügen wir sie jetzt zu einem großen Netzwerk
zusammen! Es geht u.a. um die  Wiederbelebung des ländlichen Raums – Zukunftsfähige Landwirtschaft – Genossenschaft – Permakultur – Humusaufbau und Minifarmen.

Herzliche Einladung zu Videovortrag und Diskussion

AktivZukunftsichern

Uwe Burka

Emskirchen, Mi. 17.10.2018, 19.30 Uhr
AurachTreff (Hindenburgstr. 24)

Wir stehen vor existentiellen Herausforderungen: Wachsende Umweltzerstörung, Wirtschaftskrisen, Sozialgräben, orientierungslose Jugendliche, Kriminalität, Kriege und Flüchtlingsströme sind nur die äußeren Zeichen kultureller Degeneration. Verantwortung für Mitmenschen und Natur wird allgemein viel zu wenig übernommen.
Ein kultureller Wertewandel ist dringend notwendig! Uwe Burka liefert Anregungen für liebevolles Bewusstsein und verantwortliches Handeln.

Herzliche Einladung zu Videovortrag, Lesung und Diskussion.

Film & Diskussion: Guardians of the Earth

Guardians of the Earth

Di. 16.10.2018, 18 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

D, A, 86 min.

Wir laden ein zur nächsten Filmdoku mit anschließender Diskussion in Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof, der VR-Bank und „Emskirchen im Wandel“.

„Guardians of the Earth“ ist ein aufrüttelnder Dokumentarfilm über den Klimawandel und die Rettung unserer Spezies. Regisseur Filip Antoni Malinowski macht aus der revolutionären Weltklimakonferenz 2015 (COP 21) von Paris einen elektrisierenden Polit-Thriller. Was sind das für Menschen, die über die Zukunft unseres Planeten entscheiden? Wer ist Superheld und wer Superschurke? Die nächste Runde in diesem Konflikt ist die Weltklimakonferenz im Dezember 2018 im polnischen Kattowitz. Dieser Film ist ein wichtiges Zeitdokument und liefert entscheidende Impulse zur Diskussion.

Regisseur:  Filip Antoni Malinowski
Gesprächspartner ist diesmal Frank Gurrath, Autohaus Gurrath, IHK Mitglied, Stadtrat, Feuerwehrreferent Bad Windsheim.

Film & Diskussion: Dorf macht glücklich

Emskirchen, Mi. 19.9.2018, 19.30 Uhr
AurachTreff (Hindenburgstr. 24)

“Im Dorf ist doch tote Hose.” – “Überall sterben doch die Dörfer aus, …” Diese Aussagen sind vielerorts zu hören. Doch es gibt tolle Ausnahmen von der Regel. Eine dieser Ausnahmen ist der Ort Heckenbeck bei Bad Gandersheim in Niedersachsen mit knapp 500 Einwohnern. Es gilt als Vorzeigedorf. Hier ist gar nicht genug Platz für alle, die hier leben möchten. Alteinge-sessene und Neubürger haben hier eine Heimat gefunden. Der Film spürt diesem Phäno-men nach und taucht ins alternative Landleben ein.
Können wir Impulse in unsere fränkische Situation übertragen?
Was macht gelingendes Leben im ländlichen Raum aus?

Film & Diskussion: Worauf warten wr noch?

Di. 18.9.2018, 18 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

F 2016, 119 min.

Wir laden ein zur nächsten Filmdoku mit anschließender Diskussion in Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof, der VR-Bank und „Emskirchen im Wandel“.

Der Trailer dazu: Worauf warten wir noch?

Die Deutschlandpremiere ist eigentlich der 20.9.2018. Wir zeigen ihn schon zwei Tage davor!

Gesprächspartner ist diesmal Jürgen Osterlänger, seit vielen Jahren in der Bewegung der Transition Towns aktiv.

Wer hätte geglaubt, dass der internationale Champion aller Transition-Städte (Städte im ökologischen und sozialen Wandel) eine kleine französische Stadt im Elsass ist? Das  sagt niemand geringeres als Rob Hopkins, der Gründer der Transition Bewegung.

«Worauf warten wir noch?» erzählt die wunderbare Geschichte, wie eine kleine elsässische Stadt mit gerade einmal 2.200 Einwohnern ihren eigenen Transformationsprozess in die Post-Öl-Ära mit geringer Umweltbelastung in Gang setzt.

Auf Initiative der Gemeindeverwaltung, startete Ungersheim im Jahr 2009 ein partizipatives Demokratie-Programm mit dem Namen „21 Aktionen für das einundzwanzigste Jahrhundert“, die alle Aspekte des täglichen Lebens umfasst: Nahrungsmittel, Energie, Verkehr, Wohnen, Geld, Arbeit und Schule.

Um die Abhängigkeit vom Öl zu verringern, ist das Schlüsselwort des Programms „Autonomie“. Dabei wird eine Re-Lokalisierung der Lebensmittelproduktion angestrebt,  Energiesparen und die Entwicklung erneuerbarer Energien werden gefördert und die lokale Wirtschaft wird durch eine weitere Währung gestützt.

Das Ergebnis: Seit dem Jahr 2005 hat die Stadt 120.000 € an Betriebskosten eingespart und die direkten Treibhausgasenemissionen um 600 Tonnen pro Jahr reduziert. Hunderte von Arbeitsplätzen wurden geschaffen. Und lokale Steuern wurden nicht erhöht. Worauf warten wir noch?

Film & Diskussion: SYSTEM ERROR

SYSTEM ERROR

Di. 21.8.2018, 18 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

D 2018, 95 min.

Wir laden ein zur nächsten Filmdoku mit anschließender Diskussion in Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof, der VR-Bank und „Emskirchen im Wandel“.

Gesprächspartner ist diesmal niemand vom Film, sondern Jens Kattner aus Erlangen, der in die Rolle eines „Kapitalisten“ schlüpft.

Wie endet der Kapitalismus?

Es ist verrückt: Wir sehen die schwindenden Regenwälder und Gletscher, wissen um die Endlichkeit der Natur und sind dennoch wie besessen vom Wirtschaftswachstum. Warum treiben wir das Wachstum immer weiter, obwohl wir wissen, dass man auf unserem endlichen Planeten nicht unendlich wachsen kann?

SYSTEM ERROR sucht Antworten auf diesen großen Widerspruch unserer Zeit und macht begreifbar, warum trotzdem alles so weiter geht wie gehabt. Der Film zeigt die Welt aus der Perspektive von Menschen, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind. Ob europäische Finanzstrategen, amerikanische Hedgefondsmanager oder brasilianische Fleischproduzenten: Eine Welt ohne eine expandierende Wirtschaft können, dürfen oder wollen sie sich gar nicht erst vorstellen.

SYSTEM ERROR beleuchtet bisher häufig verborgen gebliebene Zusammenhänge und legt die selbstzerstörerischen Zwänge des Systems offen – einem System, an dem wir alle teilhaben, als Beschäftigte, Anleger oder Konsumenten. Denn der Kapitalismus durchdringt unaufhörlich immer mehr Lebensbereiche, verschlingt die Natur und gräbt sich am Ende selbst das Wasser ab – so wie es Karl Marx schon vor 150 Jahren prophezeit hat.

Die Frage ist: Sind wir tatsächlich bereit für den Kapitalismus alles zu opfern?

Ein sehr gut gemachter Film, mit sehr eindrucksvollen Bildern und tollen Interviews … Der Wahnsinn des Wachstums wird großartig auf den Punkt gebracht! In dem, was er macht, ist er perfekt.
Ulrike Herrmann (taz) in Deutschlandfunk Kultur
Ein anregender und sehr wichtiger Film.
kino-zeit.de

Film & Diskussion: Die grüne Lüge

Die grüne Lüge

Di. 17.7.2018, 18 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

A 2018, 93 min.

Wir laden ein zur nächsten Filmdoku mit anschließender Diskussion in Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof, der VR-Bank und „Emskirchen im Wandel“.

Als Gesprächspartnerin steht uns Kathrin Hartmann zur Verfügung. Sie ist die Autorin zum gleichnamigen Buch sowie eine wichtige Protagonistin im Film.

Umweltschonende Elektroautos, nachhaltig produzierte Lebensmittel, faire Herstellungsbedingungen – die großen Konzerne machen uns weis, dass wir mit unseren Konsumentscheidungen die Welt retten können. Kaufen wir ihre Waren, bekommen wir ein gutes Gewissen obendrauf.
„Greenwashing“ heißt die Strategie, das schmutzige Kerngeschäft hinter schönen Öko- und Sozialversprechen zu verstecken.

Dient das Etikett »Nachhaltigkeit« dazu, Umweltzerstörung unsichtbar zu machen? Werner Boote und Kathrin Hartmann hinterfragen die Imagepflege der Konzerne

Film & Diskussion: Zeit für Utopien

In Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof und „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir jeden 3. Dienstag im Monat einen tollen Film oder eine spannende Doku zu wichtigen Fragen unserer Zeit.

Dienstag, 19.6.2018

Filmbeginn: 18.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

A 2018, 95 min.

Als Gesprächspartnerin steht uns Petra Wähning zur Verfügung. Sie ist eine wichtige Protagonistin im Film.  „Ich habe in der TV-Branche Werbung verkauft, aber das war für mich eine Situation, die mich ziemlich unglücklich gemacht hat. Ich wollte Teil der Lösung sein, nicht Teil des Problems. Mein Aha-Erlebnis war dann die solidarische Landwirtschaft – hier kann ich mich mit dem, was ich kann, was ich gelernt hab in sinnvoller Weise einbringen.“

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wenn man das Wort ernst nimmt, steht es für Umdenken und Handeln – weg von der Geiz-ist-geil-Mentalität, weg von der Wegwerfgesellschaft und der Profitmaximierung. Zwar sind Veränderungen auch im Kleinen möglich, doch oft scheitert es daran, Nachhaltigkeit im Alltag umzusetzen. ZEIT DER UTOPIEN zeigt lebensbejahende, positive Beispiele, wie man mit Ideen, und Gemeinschaftssinn viel erreichen kann.
So können 1,5 Millionen Menschen ausschließlich mit regionaler, frischer Biokost versorgt werden und urbanes Wohnen ist mit einem Bruchteil jener Energiemenge möglich, wie sie derzeit durchschnittlich pro Kopf verbraucht wird. Ein Smartphone kann auch fair produziert werden und eine ehemals dem Großkonzern Unilever-Konzern gehörende Teefabrik funktioniert nun sehr gut in Selbstverwaltung.
ZEIT FÜR UTOPIEN ist eine inspirierende filmische Entdeckungsreise zu den Einsteigern in eine neue Gesellschaft.

“95 Minuten mit starker inspirativer Kraft.” Trendsderzukunft.de

Film & Diskussion: The End of Meat


In Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof und „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir jeden 3. Dienstag im Monat einen tollen Film oder eine spannende Doku zu wichtigen Fragen unserer Zeit.

Dienstag, 15.5.2018

Filmbeginn: 18.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

D 2017, 95 min., Deutsch / Englisch mit Untertiteln

Als Gesprächspartnerin steht uns diesmal Annerose Saueracker Link aus Weigenheim zur Verfügung.

The End of Meat ist ein Dokumentarfilm über die Vision einer Zukunft, in der Fleischkonsum der Vergangenheit angehört.

In The End of Meat wagt Filmemacher Marc Pierschel den Blick in eine Zukunft ohne Fleisch sowie deren Auswirkungen auf Umwelt, Tiere und uns selbst. Dabei begegnet er Esther, einem Hausschwein, welches das Leben von zwei Kanadiern komplett auf den Kopf stellte, spricht mit den Pionieren der veganen Bewegung in Deutschland, besucht die erste vegetarische Stadt in Indien, begegnet geretteten „Nutztieren“ in Freiheit, trifft auf Wissenschaftler*innen, die am tierfreien Fleisch forschen, das den 600 Milliarden schweren, globalen Fleischmarkt revolutionieren soll und vieles mehr.

The End of Meat zeigt eindrucksvoll die versteckten Auswirkungen des Fleischkonsums, untersucht die Vorteile einer pflanzlichen Ernährungsweise und wirft kritische Fragen über die zukünftige Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft auf.

Veganes Essen zubereiten und gemeinsam verspeisen

Emskirchen, Di. 8.5.2018, 18.30 Uhr
AurachTreff (Hindenburgstr. 24)

Auch für Einsteiger oder Ausprobierer gedacht!
Verganes Essen zubereiten ist einfach, lecker und hat nichts mit Beilagen essen zu tun. Nach etwas Theorie schreiten wir gemeinsam zur Tat. Vorher legen wir noch fest, was wir aus den vorhandenen Zutaten zubereiten wollen. Alles Bio, das meisste aus der Region und alles saisongerecht. Gesund soll es auch sein und natürlich lecker. Die Anmeldung ist erwünscht unter 09104-1431.

Film & Diskussion: Das System Milch

In Kooperation mit dem „KinoNEA“, der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Baumannshof und „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir jeden 3. Dienstag im Monat einen tollen Film oder eine spannende Doku zu wichtigen Fragen unserer Zeit.

Dienstag, 17.4.2018

Filmbeginn: 18.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Deutschland 2017
90 Min.
Als kompetenter Gesprächspartner kommt Heinz Weiskopf vom Bayerischen Bauernverband. Er ist Milchbauer im Landkreis.

Grimme-Preisträger Andreas Pichler widmet sich in seinem neuen Film dem bis heute romantisch verklärten Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft, von dem in Wahrheit nicht mehr viel übrig ist: Aus dem Geschäft mit der Milch ist eine milliardenschwere Industrie geworden, die dafür sorgt, dass der Milchkonsum weltweit konstant ansteigt. Doch um welchen Preis? Wegen seiner reinen Farbe und seiner unumstrittenen Rolle als Kindernahrung hat Milch in unserer Gesellschaft eine hohe symbolische, ja beinahe mythische Bedeutung. Auf dem globalen Lebensmittelmarkt ist sie ein besonders attraktives Produkt. Von dem bis heute romantisch verklärten Bild der idyllischen Milchviehwirtschaft ist in Wahrheit aber nicht mehr viel übrig. Stattdessen ist aus dem Geschäft mit der Milch eine milliardenschwere Industrie geworden, die dafür sorgt, dass der Milchkonsum überall auf der Welt konstant ansteigt. Obwohl fast zwei Drittel aller Erwachsenen weltweit laktoseintolerant sind. Allein in Europa werden jährlich 200 Millionen Tonnen Milch und Milchpulver produziert und auf den Markt gebracht. Wie wurden die Kühe zu Lieferanten für eine hochtechnisierte Milchindustrie? Welche Alternativen gibt es? Welche Menschen stehen dahinter? Welche Auswirkungen hat die Milch auf unsere Gesundheit? Egal ob in Europa, Asien oder Afrika – Milch steht sinnbildlich für ein auf unkontrolliertes Wachstum getrimmtes Modell globaler Lebensmittelproduktion. Andreas Pichler trifft auf Bauern, Molkereivorstände, Politiker, Lobbyisten und Wissenschaftler. Eine Reise über mehrere Kontinente, die mit Vorurteilen aufräumt und Lösungen aufzeigt.

Mut zur Veränderung


Fabian Scheidler, Historiker und Autor

Videovortrag und Diskussion

Emskirchen, AurachTreff

Mi. 11.4.2018, 19.30 Uhr

Fabian Scheidler (Autor, Dramaturg und Mitbegründer von Kontext TV) thematisiert die großen Herausforderungen von Gegenwart und Zukunft: die Krise des Lebens auf der Erde, dieextreme Spaltung zwischen Arm und Reich und das System der „globalen Apartheid“, das die kleiner werdenden Wohlstandsinseln zu militarisierten Festungen ausbaut. Sehr treffende Diagnose der heutigen Zeit und der nahen Zukunft. Er beschreibt Gefahren und Chancen und macht Vorschläge für den Beginn eines Umbaus unserer asozialen Welt.