„Kann ich mir nachhaltige Lebensmittel leisten?“

Vortrag & Diskussion

Emskirchen – Aurach Treff
Di. 17.10.2017 19.30 Uhr

„Gesundes Essen und Biolebensmittel wären schon gut, sind mir aber zu teuer“ sind oft gehörte Reaktionen. Ob das stimmt und welche Wege es auch für finanziell nicht so gut gestellte Menschen gibt, Verantwortung für die Mitwelt bei einem vertretbaren ökologischen Fußabdruck zu übernehmen verrät uns der Referent Frank Braun aus Nürnberg. Er ist in der Eine-Welt- als auch der Transition Town-Bewegung eine erste Adresse und ist Mitbegründer von Bluepingu.

http://www.bluepingu.de/

Aus der Philosophie von BLUEPINGU:
Veränderung ist möglich. Hier und jetzt. Beim Einkaufen, beim gemeinsamen Miteinander. Du bist nicht ohnmächtig, auch wenn du dich manchmal so fühlst. Nutze deine Möglichkeiten für eine gerechtere, sozialere und nachhaltigere Welt. Am besten können wir dort den kleinen Unterschied machen, wo wir leben. Darum ist BLUEPINGU regional fokussiert.

Film & Diskussion: Wild Plants

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:

Sonntag, 15.10.2017, Filmbeginn: 11.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Deutschland/ Schweiz 2016, 108 Min., OmdtU

Als Gesprächspartnerin kommt Ursula Pfäfflin Nefian vom Arbeitskreis “Archeregion Gutenstetten”.

Wir freuen uns wieder auf einen interessanten Kinoabend mit guter Diskussion nach dem Film.

Inhalt

‚Wild Plants’ sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen.

‚Wild Plants’ sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden. An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden.

‚Wild Plants’ ist eine filmische Forschungsreise, begleitet von Fragen über das Verhältnis von Mensch und Natur.

 

Leben in Gemeinschaft und Ökodörfern

Kurzfilme & Diskussion

Emskirchen – Aurach Treff
Mi. 4.10.2017 19.30 Uhr

Die Gemeinschaftsbewegung ist in dieser Zeit gesellschaftlichen Wandels eine der größten Bewegungen zur Neuordnung sozialer und wirtschaftlicher Alltagsbezüge. Auf der ganzen Welt machen sich Menschen auf die Suche nach tragfähigen,  solidarischen, gemeinwohlorientierten Formen des Miteinanders. Ausgewählte Videobeiträge geben uns Einblicke in die Welt der Gemeinschaften und Ökodörfer in Europa.

Film & Diskussion: Code of Survival

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:

Deutschland 2017 / Dokumentarfilm / FSK 0 / Laufzeit 95 Min. / Regie: Bertram Verhaag

Dienstag, 19.9.2017

Filmbeginn: 20.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Als Gesprächspartner kommt Simon Mondel vom Demeterhof Mondel.

Vergiftete Böden, resistente Superunkräuter und verseuchtes Getreide sind das Resultat des zerstörerischen Gentech-Anbaus, bei dem weltweit Millionen Tonnen von Glyphosat zum Einsatz kommen. Drei nachhaltige Projekte in Indien, Ägypten & Deutschland beweisen, dass es auch anders geht. In der eindrücklichen Montage konfrontieren wir die Auswirkungen des giftgestützten Anbaus mit der heilenden Kraft der ökologischen Landwirtschaft. Welche Methode birgt den CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Film & Diskussion: Im Namen der Tiere

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:Deutschland 2015 / Dokumentarfilm / 103 Minuten / Regie: Sabine Kückelmann / ab 16 Jahren freigegeben

Sonntag, 20.8.2017

Filmbeginn: 11.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Diskussionpartner angefragt: Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.

Wir lieben Katzen, Hunde und Pferde, sie sind die besten Freunde des Menschen. Die sogenannten „Nutztiere“ werden dagegen gequält und ausgebeutet. Ein absurder Widerspruch: Dass Fleisch, Milch, Daunen oder Pelze von Tieren mit Charakter und eigenen Bedürfnissen stammen, die einzig für unsere Zwecke gezüchtet und getötet werden, verdrängen wir erfolgreich. „Im Namen der Tiere“ zeigt die grausame Realität, die durch diese Gleichgültigkeit entsteht, und erhebt die Stimme für einen gerechten Umgang mit Tieren. George Bernard Shaw sagte: »Die größte Sünde gegenüber unseren Mitgeschöpfen ist nicht der Hass, sondern die Gleichgültigkeit. Das ist das Wesen der Unmenschlichkeit.«

„Im Namen der Tiere“ ist ein mutiger Dokumentarfilm zum Thema Tierrecht, den die Münchner Fotografin und überzeugte Veganerin Sabine Kückelmann als unabhängige One-Woman-Produktion realisiert hat. Uraufgeführt auf den Internationalen Hofer Filmtagen und ausgezeichnet mit dem „Accolade Award“.

»Ich habe diesen Film gemacht, damit wir begreifen, dass etwas namens „Burger“ zuvor ein wunderschönes Geschöpf war, für dessen Leid wir verantwortlich sind.« Sabine Kückelmann 

Mit Dr. Melanie Joy (Sozialpsychologin, Autorin), Prof. Dr. Steven Best (Autor, Aktivist), Dr. Eugen Drewermann (Theologe, Psychoanalytiker), Captain Paul Watson (Aktivist, Sea Shepherd), Dr. med. Ruediger Dahlke (Arzt, Autor), Dr. Edmund Haferbeck (PETA Deutschland e.V., Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung) u.v.a.

Film & Diskussion: Nicht ohne uns

über die Zukunft unseres Planeten

Sonntag, 16.7.2017

Filmbeginn: 11.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Von Kindern aus anderen Weltteilen erfahren wir oft nur, wenn sie zu Opfern oder zu Helden gemacht wurden. Der Dokumentarfilm „Nicht ohne uns!“ will das besser machen.

15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-)Welt zu erhalten. Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums. Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern. Ein Film über die Zukunft des Planeten, die unsere Kinder einmal mit gestalten werden – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS!

Was ist das Ziel dieses besonderen Dokumentarfilms?
Wir wollen, dass man den Kindern zuhört und ihre unverstellte Sicht auf die Welt erfährt. Durch den Film wird ihre Position gestärkt. Ihre Empathie-Fähigkeit, ihr starkes Verantwortungsgefühl und ihr Glaube an das Gute – das ist ansteckend und gibt Hoffnung. Wir wünschen uns, dass der Film viele Menschen miteinander ins Gespräch bringt, große und kleine. Außerdem glauben wir, dass Kinder die viel besseren Botschafter sind. Sie müssen keine Lobby bedienen.

Wir freuen uns wieder auf einen interessanten Kinotag, zu dem hier natürlich auch die Kinder nicht fehlen sollten.

Film & Diskussion: BAUER UNSER

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:

Dienstag, 27.6.2017
Filmbeginn: 20.00 Uhr
KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Als kompetente Diskussionspartner vor und nach dem Film stehen zur Verfügung:
Simon Mondel, Demeterlandwirt, Neustadt/Aisch
Jürgen Dierauff, BBV Kreisobmann, Herbolzheim

Mehr Infos:
BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Bauernhöfen zugeht. Regisseur Robert Schabus bleibt in seiner Doku vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

BAUER UNSER ist ein sehenswerter und spannender Film, in dem deutlich wird, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Weit entfernt von rosigen Bildern einer ländlichen Idylle gibt es dennoch Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Bio-Schafzüchterin Maria Vogt eigenhändig Schafe melkt und frohlockt: „Hey, es geht ja auch ganz anders!“

BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“. Der Film wurde von Helmut Grassers AllegroFilm produziert, die schon WE FEED THE WORLD und MORE THAN HONEY sehr erfolgreich in die Kinos gebracht hat.

„Dieser Film öffnet die Augen!“ – CossMoss
Wir freuen uns wieder auf einen interessanten, gemeinsamen Abend, zu dem Sie gerne auch Freunde/innen und Bekannte einladen können.

Jürgen Osterlänger

Leben ohne Müll

Vortrag, Diskussion und praktische Alltagstipps die jeder sofort umsetzen kann

Referentin: Anne Tisseler

Emskirchen – Aurach Treff, Fr. 14.7.2017 19.30 Uhr

Der Müll, den Familie Tieseler 2016 produziert hat, passt in ein Einmachglas.

2012 hatte Anne Tieseler genug und veränderte ihr Leben:
„Ich wollte etwas tun um besser und umweltverträglicher zu leben –  inmitten unserer heutigen Gesellschaft. Fünf Jahre nach dieser Entscheidung führen wir weiterhin ein ganz normales Leben. Jedoch produzieren wir (fast) keinen Müll, haben mehr Zeit und Geld, denken ganzheitlich und fühlen uns gesünder und zufriedener. Wir leben einen minimalistischen, bio-veganen, zero waste Lebensstil der zu unseren Bedürfnissen passt. Wir lernen ständig dazu und freuen uns auf weitere Tipps, Fragen und Antworten. Wir wollen gemeinsam etwas bewegen, ohne auf Politik und Wirtschaft zu warten!“

Da Anne mit ihrem nachhaltigen Lebensstil vielerorts auf neugierige, offene Ohren stieß, fing sie 2014 an über ihren Alltag zu bloggen. Auf ihrem Online Blog „grüner Alltag“ (www.grueneralltag.de ) gibt sie Denkanstöße und praktische Alltagstipps, die jeder sofort umsetzen kann. Bei Facebook und Instagram kann man der Familie durch den Alltag folgen und findet noch mehr simple Nachhaltigkeitstipps zum selbst Ausprobieren. Seit 2017 ist „zero waste Baby“ Lars der Star der Familie.

Mit Freude und ganz ohne erhobenen Zeigefinger möchte Anne zeigen, wie mehr Nachhaltigkeit den Alltag bereichert. Als „Zero Waste Trio“ tourt die gebürtige Nürnbergerin mit viel Auslandserfahrung mit zwei weiteren Aktivisten ( Anne von www.beachcleaner.de und Thomas von www.zerohero-nuernberg.de ) durch Franken und inspiriert die Besucher bei Vorträgen, Workshops, Gesprächsrunden und Infoständen. Dabei werden gerne lokale Adressen und Rezepte zum selber machen ausgetauscht.

Beim Aurach Treff in Emskirchen verrät Anne wie wir alle glücklich, einfach, nachhaltig und gesund leben und dabei Müll, Zeit und Geld sparen können. Zudem stellen wir Deo aus Hausmitteln her und zeigen wie man mit Kastanien wäscht. Wir sind aber auch neugierig auf Ihre Tipps und Tricks für einen grünen Alltag.

Erste Radsternfahrt in Frankens Mehrregion + Film und Diskussion: Bikes cs. Cars

Der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim lädt am Sonntag, den 21. Mai 2017, erstmals zu einer Radsternfahrt ein. Von verschiedenen Startpunkten im Landkreis und darüber hinaus wird gemeinsam zum Kino in Neustadt geradelt. Als Startpunkte können die Radler zwischen Bad Windsheim, Markt Bibart, Markt Erlbach, Adelsdorf, Hagenbüchach und dem Bahnhof Neustadt a.d.Aisch wählen. Jede Gruppe wird von einem Tourenführer begleitet.

S-PedelecStart ist in Hagenbüchach-Bahnhof um 9 Uhr, Anschlußmöglichkeiten in Wilhelmsdorf am Rathaus um 9.20 Uhr und in Emskirchen am Rathaus um 9.35 Uhr. Gegen 10:30 Uhr ist die Ankunft aller Gruppen in Neustadt a.d.Aisch geplant. Dort wartet im KinoNEA ein kostenloser Imbiss und Erfrischungsgetränke auf die Radler.

Nach der Begrüßung durch Landrat Helmut Weiß können sich die Radfahrer mit dem Film „Bikes vs. Cars“ von Ideen zum Radverkehr aus anderen Regionen dieser Erde inspirieren lassen. Ob dabei Ideen für den Radverkehr vor Ort aufgegriffen werden können, wird im Anschluss diskutiert. Die nächste Station führt in den Gasthof Kohlenmühle (zwischen Neustadt und Diespeck), bis es heißt, wieder in die Pedale zu treten und an die Ausgangspunkte zurückzukehren. Die Ankunft an den Ausgangspunkten ist bis ca. 17:30 Uhr vorgesehen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet bei jeder Witterung statt.

Der Flyer mit allen Details liegt an verschiedenen Stellen auf und steht auch unter kreis-nea.de bereit.

Für die Anmeldung (bis spätestens 16. Mai 2017) und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Radwegebeauftragten des Landkreises. Markus Frank, Tel. 09162 124-34, E-Mail: ed.ae1508573467n-sie1508573467rk@kn1508573467arf.s1508573467ukram1508573467

Emskirchen im Wandel hat übrigens neben einigen anderen Organisationen mit organisiert.

Jürgen Osterlänger, Tourenführer

Film & Diskussion: Das Leben ist keine Generalprobe

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:

Dienstag, 18.4.2017
Filmbeginn: 20.00 Uhr
KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch
Eintritt: 7,50 Euro

Diskussionspartner nach und vor dem Film ist Winfried Burda vom Gea Laden in Nürnberg.

Heini Staudinger:

Alle Krisenregionen dieser Erde sind Traumregionen für Pioniere.

Meine Eltern haben gesagt: Solange wir ein Auskommen haben, gibt es nichts zum Jammern. Und jetzt ist das Denken, finde ich, oft so einkommensorientiert, und wir verlieren aus dem Auge: was brauchen wir eigentlich für das Auskommen.

Es gibt im Leben nichts Wichtigeres als das Leben.

Inhalt:
DAS LEBEN IST KEINE GENERALPROBE beobachtet die Umsetzung einer Idee von einem besonderen Unternehmen, der „Waldviertler“-Schuhfabrik, in einer der prekärsten Regionen Österreichs, dem nördlichen Waldviertel. Wie lassen sich die Visionen einer gerechten Welt, die den Firmeninhaber Heinrich Staudinger antreiben, in den wirtschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart verwirklichen?

„Mich interessiert das Kapital wenig und das Leben sehr“, sagt Heinrich „Heini“ Staudinger. Mit diesem Grundsatz ist der Oberösterreicher aus dem Waldviertel zu einer der schillerndsten Unternehmer-Persönlichkeiten Österreichs geworden. In seinen GEA-Läden verkauft er hochwertige Möbel, Taschen und Textilien – und Schuhe der Marke „Waldviertler“, die er in einer großen Halle in Schrems mit 250 Mitarbeitern selbst erzeugt.