Film & Diskussion: My Stuff – Was brauchst Du wirklich?

Dienstag, 12.12.2017

Filmbeginn: 20.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Finnland 2013
80 Min.

Als Gesprächspartner kommt Anne Tieseler aus Nürnberg von der dortigen Zero Waste Bewegung.
www.grueneralltag.de
Inhalt
Petri ist Mitte 20 als seine Freundin ihn verlässt. Er tröstet sich, indem er seine Kreditkarte zum Glühen bringt. Er kauft und kauft und kauft. Glücklicher wird er dadurch nicht.
Petri steckt tief in einer echten Existenzkrise, als er sich entscheidet, ein Selbst-Experiment zu starten: Er packt alles (wirklich alles!), was er hat in ein Self Storage-Lager und legt klare Regeln fest:

1. Das Experiment dauert ein Jahr.
2. Jeden Tag darf er einen Gegenstand aus dem Lager zurückholen.
3. Neue Dinge kaufen darf er in dieser Zeit nicht.

Er setzt sein Leben zurück auf Anfang.

Petris neues Leben beginnt nackt in einem leeren Apartment. Die Uhr tickt, er wartet auf Mitternacht, wenn er den ersten Gegenstand aus dem Lager holen darf. Und als Petri losläuft; durch eine bitterkalte Januarnacht in Helsinki, nur bekleidet mit einer Zeitung aus dem Müllcontainer; kann er die Herausforderungen nur erahnen, die sich ihm in diesem Jahr stellen werden.

MY STUFF stellt die Frage, was wirklich wichtig ist im Leben. Dabei hält der Film uns allen auf humorvolle Weise einen Spiegel vor. MY STUFF ist ein Film der Selbsterkenntnis. Wundervoll leicht erzählt und geschnitten und musikalisch gestaltet vom finnischen Jazz-Star Timo Lassy.

Nach der Weltpremiere in Helsinki postete ein Zuschauer einen Facebook-Eintrag, der uns gut gefiel: „Wenn mich jemand in 50 Jahren fragt, wie das Leben in unserer Zeit war, dann sag ich ihm: ‚Schau Dir MY STUFF an!’“

Film & Diskussion: HOME

Mittwoch, 6.12.2017, Filmbeginn: 19.30 Uhr, Emskirchen – Aurach Treff

Yann Arthus-Bertrands einzigartiger Film HOME zeigt uns die Erde aus einer ganz neuen Perspektive – in jeder Hinsicht. Werfen Sie einen kostenlosen Blick auf unseren Planeten. Solange er noch so schön ist.

HOME ist eine Ode auf unseren Planeten und sein zerbrechliches Gleichgewicht. Mit Bildern aus der Vogelperspektive nimmt Yann Arthus-Bertrand die Zuschauer auf seine Reise rund um die Welt in über 50 Länder mit zu einem bisher unveröffentlichten Blick auf unsere Erde, damit wir sie von oben betrachten und verstehen können. Jedes Bild führt uns das vor Augen, was wir gerade zerstören, und all die Wunderwerke, die wir noch erhalten können.

HOME behandelt die grossen ökologischen Fragen, denen wir uns stellen müssen, und zeigt uns, wie alles auf unserem Planeten zusammenspielt. In den 200’000 Jahren seiner Existenz hat der Mensch ein Gleichgewicht gestört, das sich in vier Milliarden Jahren entwickelt hat. Der Preis dafür ist hoch, doch es ist zu spät, um sich Pessimismus leisten zu können. Es bleiben der Menschheit kaum noch 10 Jahre, um den Trend umzukehren: Wir müssen Schluss machen mit der masslosen Ausbeutung der Reichtümer dieser Erde und müssen unsere Konsumgewohnheiten ändern.

Yann Arthus-Bertrand über sein Projekt: «Wir leben in einer alles entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre, um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.

Leicht-Elektromobilität

Warum? Was gibt es schon?

Pedelecs oder E-Bikes sind die bekanntesten Vertreter von Leicht-Elektromobilen und nehmen seit Jahren rasant zu. Es entwickeln sich viele Spielarten für die verschiedenen Anwendungsbereiche wie Sport, Freizeit, Pendler, Sharing Bikes, Lastenräder mit zwei, drei oder vier Rädern oder auch Pedelecs mit Vollwetterschutz.
Der Vortrag von Jürgen Osterlänger zeigt die wesentlichen Entwicklungstrends und bringt auch einem kleinen Marktüberblick. Außerdem soll angerissen werden, warum das Pedelec eine zentrale Rolle für den Individualverkehr im 21. Jahrhundert spielen wird und ein wichtiger Baustein für die Mobilitätswende sein wird. Herzlich willkommen am

Dienstag, den 7.11.2017 um 19.30 Uhr im AurachTreff.

Referent: Jürgen Osterlänger

„Kann ich mir nachhaltige Lebensmittel leisten?“

Vortrag & Diskussion

Emskirchen – Aurach Treff
Di. 17.10.2017 19.30 Uhr

„Gesundes Essen und Biolebensmittel wären schon gut, sind mir aber zu teuer“ sind oft gehörte Reaktionen. Ob das stimmt und welche Wege es auch für finanziell nicht so gut gestellte Menschen gibt, Verantwortung für die Mitwelt bei einem vertretbaren ökologischen Fußabdruck zu übernehmen verrät uns der Referent Frank Braun aus Nürnberg. Er ist in der Eine-Welt- als auch der Transition Town-Bewegung eine erste Adresse und ist Mitbegründer von Bluepingu.

http://www.bluepingu.de/

Aus der Philosophie von BLUEPINGU:
Veränderung ist möglich. Hier und jetzt. Beim Einkaufen, beim gemeinsamen Miteinander. Du bist nicht ohnmächtig, auch wenn du dich manchmal so fühlst. Nutze deine Möglichkeiten für eine gerechtere, sozialere und nachhaltigere Welt. Am besten können wir dort den kleinen Unterschied machen, wo wir leben. Darum ist BLUEPINGU regional fokussiert.

Film & Diskussion: Wild Plants

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:

Sonntag, 15.10.2017, Filmbeginn: 11.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Deutschland/ Schweiz 2016, 108 Min., OmdtU

Als Gesprächspartnerin kommt Ursula Pfäfflin Nefian vom Arbeitskreis “Archeregion Gutenstetten”.

Wir freuen uns wieder auf einen interessanten Kinoabend mit guter Diskussion nach dem Film.

Inhalt

‚Wild Plants’ sind Gewächse, die sich auf brachem Land ansiedeln, scheinbar unbewohnbares Terrain in Besitz nehmen und neue Lebensräume schaffen.

‚Wild Plants’ sind aber auch Menschen, die ihre eigenen Utopien entwerfen und zu Impulsgebern für andere werden. An vielen verstreuten Orten auf der Welt leben Menschen und wachsen Projekte, in denen sich botanischer und biographischer Wildwuchs miteinander verbinden.

‚Wild Plants’ ist eine filmische Forschungsreise, begleitet von Fragen über das Verhältnis von Mensch und Natur.

 

Leben in Gemeinschaft und Ökodörfern

Kurzfilme & Diskussion

Emskirchen – Aurach Treff
Mi. 4.10.2017 19.30 Uhr

Die Gemeinschaftsbewegung ist in dieser Zeit gesellschaftlichen Wandels eine der größten Bewegungen zur Neuordnung sozialer und wirtschaftlicher Alltagsbezüge. Auf der ganzen Welt machen sich Menschen auf die Suche nach tragfähigen,  solidarischen, gemeinwohlorientierten Formen des Miteinanders. Ausgewählte Videobeiträge geben uns Einblicke in die Welt der Gemeinschaften und Ökodörfer in Europa.

Film & Diskussion: Code of Survival

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:

Deutschland 2017 / Dokumentarfilm / FSK 0 / Laufzeit 95 Min. / Regie: Bertram Verhaag

Dienstag, 19.9.2017

Filmbeginn: 20.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Als Gesprächspartner kommt Simon Mondel vom Demeterhof Mondel.

Vergiftete Böden, resistente Superunkräuter und verseuchtes Getreide sind das Resultat des zerstörerischen Gentech-Anbaus, bei dem weltweit Millionen Tonnen von Glyphosat zum Einsatz kommen. Drei nachhaltige Projekte in Indien, Ägypten & Deutschland beweisen, dass es auch anders geht. In der eindrücklichen Montage konfrontieren wir die Auswirkungen des giftgestützten Anbaus mit der heilenden Kraft der ökologischen Landwirtschaft. Welche Methode birgt den CODE OF SURVIVAL auf unserem Planeten?

Film & Diskussion: Im Namen der Tiere

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:Deutschland 2015 / Dokumentarfilm / 103 Minuten / Regie: Sabine Kückelmann / ab 16 Jahren freigegeben

Sonntag, 20.8.2017

Filmbeginn: 11.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Diskussionpartner angefragt: Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.

Wir lieben Katzen, Hunde und Pferde, sie sind die besten Freunde des Menschen. Die sogenannten „Nutztiere“ werden dagegen gequält und ausgebeutet. Ein absurder Widerspruch: Dass Fleisch, Milch, Daunen oder Pelze von Tieren mit Charakter und eigenen Bedürfnissen stammen, die einzig für unsere Zwecke gezüchtet und getötet werden, verdrängen wir erfolgreich. „Im Namen der Tiere“ zeigt die grausame Realität, die durch diese Gleichgültigkeit entsteht, und erhebt die Stimme für einen gerechten Umgang mit Tieren. George Bernard Shaw sagte: »Die größte Sünde gegenüber unseren Mitgeschöpfen ist nicht der Hass, sondern die Gleichgültigkeit. Das ist das Wesen der Unmenschlichkeit.«

„Im Namen der Tiere“ ist ein mutiger Dokumentarfilm zum Thema Tierrecht, den die Münchner Fotografin und überzeugte Veganerin Sabine Kückelmann als unabhängige One-Woman-Produktion realisiert hat. Uraufgeführt auf den Internationalen Hofer Filmtagen und ausgezeichnet mit dem „Accolade Award“.

»Ich habe diesen Film gemacht, damit wir begreifen, dass etwas namens „Burger“ zuvor ein wunderschönes Geschöpf war, für dessen Leid wir verantwortlich sind.« Sabine Kückelmann 

Mit Dr. Melanie Joy (Sozialpsychologin, Autorin), Prof. Dr. Steven Best (Autor, Aktivist), Dr. Eugen Drewermann (Theologe, Psychoanalytiker), Captain Paul Watson (Aktivist, Sea Shepherd), Dr. med. Ruediger Dahlke (Arzt, Autor), Dr. Edmund Haferbeck (PETA Deutschland e.V., Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung) u.v.a.

Film & Diskussion: Nicht ohne uns

über die Zukunft unseres Planeten

Sonntag, 16.7.2017

Filmbeginn: 11.00 Uhr

KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Von Kindern aus anderen Weltteilen erfahren wir oft nur, wenn sie zu Opfern oder zu Helden gemacht wurden. Der Dokumentarfilm „Nicht ohne uns!“ will das besser machen.

15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, 1 Stimme – so unterschiedlich ihr Lebensumfeld, so unterschiedlich ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähneln sich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume und die eindrückliche Mahnung unsere (Um-)Welt zu erhalten. Egal ob privilegiert aufwachsend in der westlichen Wohlstandsgesellschaft oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens und unmittelbar konfrontiert mit Kinderarbeit, Prostitution, Krieg und Gewalt, haben alle diese Kinder die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, Glück, Freundschaft und Liebe. Sie eint die Ablehnung und die Angst vor Krieg und Gewalt. Und jedes einzelne dieser Kinder macht sich Sorgen um die Natur und die damit verbundene Zerstörung ihres direkten und indirekten Lebensraums. Neugierig und hungrig nach Bildung wollen sie die Welt verändern. Ein Film über die Zukunft des Planeten, die unsere Kinder einmal mit gestalten werden – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS!

Was ist das Ziel dieses besonderen Dokumentarfilms?
Wir wollen, dass man den Kindern zuhört und ihre unverstellte Sicht auf die Welt erfährt. Durch den Film wird ihre Position gestärkt. Ihre Empathie-Fähigkeit, ihr starkes Verantwortungsgefühl und ihr Glaube an das Gute – das ist ansteckend und gibt Hoffnung. Wir wünschen uns, dass der Film viele Menschen miteinander ins Gespräch bringt, große und kleine. Außerdem glauben wir, dass Kinder die viel besseren Botschafter sind. Sie müssen keine Lobby bedienen.

Wir freuen uns wieder auf einen interessanten Kinotag, zu dem hier natürlich auch die Kinder nicht fehlen sollten.

Film & Diskussion: BAUER UNSER

In Kooperation mit der Genossenschaft „Regional Versorgt“, dem Neustädter Kino und unserer Transition Initiative „Emskirchen im Wandel“ zeigen wir:

Dienstag, 27.6.2017
Filmbeginn: 20.00 Uhr
KinoNEA, Untere Waaggasse 1a, Neustadt an der Aisch

Als kompetente Diskussionspartner vor und nach dem Film stehen zur Verfügung:
Simon Mondel, Demeterlandwirt, Neustadt/Aisch
Jürgen Dierauff, BBV Kreisobmann, Herbolzheim

Mehr Infos:
BAUER UNSER zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Bauernhöfen zugeht. Regisseur Robert Schabus bleibt in seiner Doku vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

BAUER UNSER ist ein sehenswerter und spannender Film, in dem deutlich wird, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Weit entfernt von rosigen Bildern einer ländlichen Idylle gibt es dennoch Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Bio-Schafzüchterin Maria Vogt eigenhändig Schafe melkt und frohlockt: „Hey, es geht ja auch ganz anders!“

BAUER UNSER ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“. Der Film wurde von Helmut Grassers AllegroFilm produziert, die schon WE FEED THE WORLD und MORE THAN HONEY sehr erfolgreich in die Kinos gebracht hat.

„Dieser Film öffnet die Augen!“ – CossMoss
Wir freuen uns wieder auf einen interessanten, gemeinsamen Abend, zu dem Sie gerne auch Freunde/innen und Bekannte einladen können.

Jürgen Osterlänger