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„Passt Dein Fuß auf diese Erde“ war eine der Einstiegsfragen der jüngsten Veranstaltung der Initiative Emskirchen im Wandel. Der Ökologische Fußabdruck zählt alle Ressourcen, die für den Alltag benötigt werden, und zeigt auf, wie viel Fläche benötigt wird, um all die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen. Keiner der 11 Anwesenden hatte schon das Ziel „Nachhaltigkeit“ erreicht, so dass jeweils durchschnittlich eine Erde nicht mehr ausreicht. In der Konsequenz wurde der Startschuss zu den Energiewendenachbarschaften gegeben, die das Ziel haben, die Lebenstile schrittweise und ohne Zeigefinger zu verbessern, ohne die Lebensqualität einzuschränken.

In Kommunen, in denen die Energiewendenachbarschaften schon praktiziert werden, kommen neben den ökologischen Effekten auch handfeste Einsparungen zustande, die die Haushaltkasse schonen.  Gute inhaltliche Anstöße und Motivation lieferte ein Video vom Weltressourcengipfel in Davos. Der Tenor war, dass wir nicht nur den Energieverbrauch reduzieren müssen, wenn die Energiewende gelingen soll, sondern eben auch den Verbrauch von Ressourcen, die an die Erschöpfungsgrenzen kommen. Ein ernst zu nehmender Ressourcenwissenschaftler (Prof. Dr. Friedrich Schmidt-Bleek) spricht gar von einem Faktor 10, den es gelte zu reduzieren. Je weniger wir brauchen, desto unabhängiger und weniger angreifbar werden wir auch – ist ein Tenor.

Das scheinbar Unmögliche oder Unbequeme soll nun unverkrampft im Rahmen der Energiewendenachbarschaften in Gruppenarbeit angegangen werden.
Bei der ersten konkreten Veranstaltung (März 2015) soll das Thema Ernährung / Lebensmittel durchgegangen werden. Da geht es z.B. um regionales und saisonales Einkaufen, Lebensmittel-Verpackungen vermeiden und Speisereste minimieren. Jeder an einem zukunftsfähigen Lebensstil Interessierte ist herzlich willkommen, auch zum Schnuppern. Als Mitmachanreize dienen attraktive Preise, die ebenfalls in der Homepage veröffentlicht sind – wem das Hinterlassen einer enkeltauglichen Welt nicht genug Motivation ist.


Das Bild zeigt die 11 Teilnehmer beim Betrachten eines Ressourcenwendevideos.

2015-01-27-E-Wendenachbarschaften

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Die bereits 2012 angefangene EnergieSparAktion hatte sich nicht zu der erhofften Wirksamkeit entwickelt. Das Thema Energie und Ressourcen sparen sollte damit eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. Durch Gewinnanreize wollten wir das Mitmachen erleichtern. Aus verschiedenen Gründen waren es am Ende nur 24 Teilnehmer und so hatten wir uns bei der ebenfalls spärlich besuchten Abschlußveranstaltung im November 2014 entschlossen, die Aktion zu transformieren und zu einem wirksameren Ende zu bringen. Die Krise als Chance sollte gerade für eine Transition Initiative ein naheliegender Schritt sein. Die ausgelobten 10 Preise wurde also nicht verlost.

Wie geht’s nun weiter?

  1. Es bleibt eine „leistungsbezogene Lotterie“, das heisst, dass jeder, der mehr Energiespar- oder Gewinnpunkte sammelt, am Ende auch mit mehr Losglück rechnen kann.
  2. Die teilnehmenden Haushalte sollten aus den Gemeinde Emskirchen, Hagenbüchach oder Wilhelmsdorf kommen.
  3. Der Hauptgewinn ist ein sehr schönes Damen-Pedelec im Wert von 1700 €, Alle 10 Preise sind unten aufgelistet.
  4. Alle bisherigen angemeldeten Teilnehmer an der EnergieSparAktion sind dabei ohne weiteres Zutun, jedoch ist die Abgabe der Stromrechnungen erforderlich. Das ergibt einen Gewinnpunkt.
  5. Neue Teilnahmemöglichkeit: Zusendung eines persönlich erstellten ökologischen Fußabdruckes inclusive einer persönlicher Beurteilung der Ergebnisse. Das kann auch kurz sein und ergibt ebenfalls einen Gewinnpunkt.
  6. Weitere Teilnahmemöglichkeit: Werbung von 5 weiteren Haushalten, Freunden, Nachbarn, Bekannte zur Teilnahme an der Aktion „Energiewendenachbarschaften“. Die Bedingungen dazu sind hier http://emskirchen-im-wandel.de/?page_id=222 erklärt. Der Organisator bekommt 3 Gewinnpunkte, die Teilnehmer (Haushalte) bekommen 2 Gewinnpunkte.
  7. Die transformierte EnergieSparAktion heisst nun „Energiewendenachbarschaften“ und endet bis 30.6., dann sollten die Energiewendenachbarschaften auch schon abgeschlossen sein und wir planen eine Abschlußveranstaltung am Tipi mit einer Freiluftfeier.

Es ergeben sich damit maximal erzielbare 5 Gewinnchancen für diejenigen, die bisher schon angemeldet waren, ihre Bilanz vorlegen und erfolgreicher Organisator einer Energiewendenachbarschaft sind. Zuerst wird der Hauptpreis gezogen. Die Ziehung der Gewinner erfolgt durch Losglück und jeder kann nur einmal gewinnen. Dabei steht das Gewinnen nicht im Vordergrund sondern der bewußtere und enkeltauglichere Umgang mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde. Die Erfahrung zeigt, dass die aktiven Energiewendenachbarschaften pro Haushalt und Jahr durchschnittlich 600 € einsparen und durch neue zwischenmenschliche Kontakte bereichert wurden.

Also: worauf warten Sie noch?

Fahrrad-1

Das sind die 10 Preise                                                         Wert

  1. Elektro-Fahrrad, H. Löb                                                 1699 €
  2.  Vor-Ort-Energiesparberatung, H. Schuhmann          300 €
  3.  Fahrradservice-Gutschein, H. Löb                                 50 €
  4.  Gutschein Visitenkarten, Wegerer                                 30 €
  5.  Einkaufsgutschein, Eckardts Haus- u. Gartenmarkt   25 €
  6.  Einkaufsgutschein, Bäckerei Fuhrmann                       25 €
  7.  Ofenanzünder, Bienert                                                   25 €
  8.  Einkaufsgutschein, Bäckerei Fuhrmann                      25 €
  9. Stromkostenmeßgerät                                                    15 €
  10. Stromkostenmeßgerät                                                    15 €

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